Schlagwort-Archive: Wandern

Unsere Guides bieten für jeden Anlass und Termin die richtige Tour an. Sucht und bucht auf guiders.de Laufen aus den Bereichen
Nordic Walking | Trailrunning & Speedhiking und Wandern

Für zwei Monate Freiheit, Spaß und Abenteuer und auch noch 6.000,- € verdienen.

Arbeiten und auch noch Spaß dabei haben. Das findet man in der Hike Society. Die Trekking-Community zahlt 6000 € für Freiheit, Spaß und Abenteuer. Es wird ein Entdecker gesucht der jenseits der bekannten Pfade zwei Monate durch Europas schönste Landschaften streift und seine Eindrücke und Erlebnisse mit der online Community teilt. „Wir wollen echte Erfahrungsberichte“, so Hike Society-Präsident Stephan Köhl und erläutert  damit gleichzeitig das Anforderungsprofil an die Bewerber und das eigentliche Ziel der Aktion. „Wandern liegt längst wieder im Trend. Aber nur mit authentischen Schilderungen erreichen wir die junge Zielgruppe, die sich von weichgespülten Werbebotschaften längst nicht mehr beeindrucken lässt.“ Bewerber können sich bis zum 20. Juni auf der Website von pure-wanderlust bewerben. Nun liegt es in den Händen der Community-Mitgliedern eine Vorauswahl zu treffen. Am 2 Juli wird eine qualifizierte Jury einen Gewinner küren. Für zwei Monate Freiheit, Spaß und Abenteuer und auch noch 6.000,- € verdienen. weiterlesen

Unser Guide des Monats: Rudi Hiebl – Façon Alpine Bergschule

Logo der Façon Alpine BergschuleRudi Hiebl und Martin Ehrmaier haben die Bergschule Façon Alpine 2009 gegründet. Ihr findet dort klassische Angebote vom Wandern und Klettern in den heimischen Bergen – also im Chiemgau und Berchtesgadener Land – bis hin zu Hochtouren in den Ost- und Westalpen. Die Bergschule bringt euch in die faszinierende Welt der Berge. Professionelle Bergführer begleiten euch auf geführten Touren in allen Bereichen des Bergsports. Etwa Wandern, Bergsteigen, Klettersteige, Hochtouren, Klettern, Eisklettern, Schneeschuhwandern und Skitouren.

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Wo Wanderer den Turbo zünden: Speedhiking im Berchtesgadener Land

Die Stöcke klappern, die Pulsuhr piepst wild: Wenn Wanderer in den Bergen den Turbo zünden und die Höhenmeter im Laufschritt erklimmen, feilen sie beim Trendsport Speedhiking an ihrer Fitness. Im Berchtesgadener Land haben Tempo-Wanderer Gelegenheit, die flotte Variante des Bergaufgehens an der Seite von Guides auszuprobieren. Am 10. September werden während des 1. Wanderfestivals zwei verschiedene Touren angeboten. Wer etwa das Kehlsteinhaus ins Visier nimmt, den trennen rund 6 Kilometer und 700 Höhenmeter vom Ziel. Nicht minder anspruchsvoll ist das Hochgeschwindigkeits-Hiking auf die Kneifelspitze, das am 10. und 11. September ansteht. Egal für welche der beiden Routen man sich entscheidet: Nach einem zügigen Aufstieg darf sich der Puls bei einer zünftigen Brotzeit erst mal eine Pause gönnen. Beide Touren kosten jeweils 59 Euro inklusive Guides, Verpflegung und gegebenenfalls Transfers. Wo Wanderer den Turbo zünden: Speedhiking im Berchtesgadener Land weiterlesen

Geführte Tour auf den Kilimanjaro in 5 Etappen – Etappe 5

25.09.05 Barafu Camp – Uhuru Peak – Mweka Camp

Wir können nicht nachvollziehen, warum uns erzählt wurde, auf dieser Höhe könnte man nicht schlafen. Wir würden am liebsten in unseren kuscheligen Schlafsäcken weiter träumen, als wir um 23:00 Uhr mit einem vorsichtigen „Jambo“ geweckt werden. Geführte Tour auf den Kilimanjaro in 5 Etappen – Etappe 5 weiterlesen

Geführte Tour auf den Kilimanjaro in 5 Etappen – Etappe 4

24.09.05 Baranco Camp – Karanga Valley – Barafu Camp

Der morgendliche Waschgang fällt wie immer sehr sporadisch aus. Der Gang zum kleinen Toilettenhäuschen kostet mal wieder große Überwindung. Mangels Bäumen bleibt er uns leider nicht erspart. Wir sind nicht die ersten mit der Idee, abseits der Wege liegende Felsen und Bäume aufzusuchen. Wohin man auch kommt, es waren schon andere da. Geführte Tour auf den Kilimanjaro in 5 Etappen – Etappe 4 weiterlesen

Geführte Tour auf den Kilimanjaro in 5 Etappen – Etappe 3

23.09.05 Shira Camp – Lava Tower – Baranco Camp

Am Morgen müssen wir erst einmal die dünne Eisschicht von unserem Zelt abkratzen. Einige Träger sitzen dick vermummt auf einem Felsen und wärmen sich in den ersten Sonnenstrahlen. Die Wolken sind über Nacht wieder „zurück gegangen in den Wald“ klärt uns Gabriel auf. Vor uns blicken wir auf den Mt. Meru und hinter uns blickt allgegenwärtig der Kibo auf uns herunter. Geführte Tour auf den Kilimanjaro in 5 Etappen – Etappe 3 weiterlesen

Geführte Tour auf den Kilimanjaro in 5 Etappen – Etappe 2

22.09.05 Machame Camp-Shira Camp

Kilimanjaro

Als ich das Zelt öffne, blicke ich direkt in Gabriels strahlendes Lächeln „good morning sister“. Der Himmel strahlt mindestens genauso freundlich und der Gipfel des Bergs schaut auf uns herunter. Während wir frühstücken werden die Zelte zum Trocknen in die bereits warme Sonne gehängt. Mein Magen rebelliert ein bisschen, aber ich versuche etwas zu essen. Die Jungs meinen es echt gut mit uns. Toastbrot, Löwenmarmelade, Erdnussbutter, Omelett, Gurken und ein kleines Stück Käse. Um 8:45 können wir loslaufen. Geführte Tour auf den Kilimanjaro in 5 Etappen – Etappe 2 weiterlesen

Geführte Tour auf den Kilimanjaro in 5 Etappen

Diese Woche widmen wir uns in unserem Blog einer geführten Tour auf den Kilimanjaro. Wir werden jeden Tag eine Tagesetappe auf dem Weg zum Gipfel des Kilimanjaro veröffentlichen. Der Bericht stammt von erlebnisreisen-weltweit.

21.09.05 Moshi-Machame Camp

Als ob er wüsste, dass wir uns heute auf den Weg zu ihm machen, lässt sich der Kilimanjaro am Morgen zum ersten mal in seiner vollen Pracht bewundern. Wolkenlos blickt er auf uns herab. Unser Freund und Helfer in der Not, Horst, erklärt uns unsere Aufstiegsroute und erteilt uns ausdrücklich „Umkehrverbot“ am Stella Point. Anschließend fährt er uns zum Treffpunkt. Hier muss er noch einmal mit seinem guten Namen für uns bürgen, damit wir, trotzdem unsere Zahlung noch nicht eingegangen ist, mitgenommen werden. Geführte Tour auf den Kilimanjaro in 5 Etappen weiterlesen

Auf dem Rheinsteig durch den Flaschenhals

Geführte Wanderung auf  dem Rheinsteig von Lorch nach Kaub

 

Ein Programmpunkt des Programmhefts  Gästeführungen 2011 „Dem Erbe auf der Spur – unterwegs am Mittelrhein“, der Welterbe – Gästeführer „Oberes Mittelrheintal“

 

Heute wollen wir uns einer geführten Wanderung anschließen, die über den Rheinsteig von Lorch nach Kaub führt. Gleichzeitig befindet sich diese Etappe im Gebiet des ehemaligen historischen „Freistaat Flaschenhals“. So entstand auch der Titel dieser Wanderung: „Auf dem Rheinsteig durch den Flaschenhals“.

Wir erscheinen pünktlich um 10:20 Uhr am Treffpunkt an der Wisperbrücke in Lorch und werden mit weiteren Gästen vom Gästeführer begrüßt, der uns kurz den Tagesablauf vorstellt. Neun Kilometer und ca. 280 Höhenmetern an Aufstiegen, seien heute zu bewältigen. Mit Pausen und Ausführungen des Gästeführers dauert die Wanderung ca. 4, 5 Stunden.

Bild: Historische Ansicht von Bacharach – Lithographie aus:

Caspar Scheuren, Landschaft, Sage, Geschichte und Monumentales der Rhein Provinz, Düsseldorf 1862

… als hätte ein Riese, der sich einen Trödlerladen am Rhein errichten wollte, ein Stück Gebirge als Regal benutzt …[Victor Hugo]

Kurz danach starten wir, innerorts leicht bergan, bis wir am Weiselberg in einen Hohlweg abzweigen, um dann den Aufstieg zur Turmruine „Nollig“ zu wagen. Alles halb so schlimm, sagt uns der Gästeführer, eine kleine Felspassage können wir bequem umgehen, gerade bei feuchtem Wetter könnte dieser Abschnitt etwas rutschig sein. Eine halbe Stunde nach unserem Start sind wir oben angelangt, an einem Rastplatz, unweit der Ruine Nollig, mit herrlichem Blick auf den Rhein und die Stadt Lorch.

Hier nutzt der Gästeführer die Verschnaufpause um seine Erläuterungen über Lorch vorzutragen. Von Kelten, Römern und Alemannen, die hier schon siedelten und von der über 900 – jährigen Geschichte der Stadt, die urkundlich 1085  erstmals als dauerhafte Ansiedlung erwähnt wurde. Von römischen und fränkischen Wachtürmen, von unterirdischen Gängen die zur Flucht und als Versteck dienten, von der Erbauung der Stadtmauer, von HartzIV im 18. Jahrhundert, sowie vom Handel über den Kaufmannsweg und die wirtschaftliche Blüte zur  Zeit der Blaufärber.

Nach ca. 10 Minuten gehen wir weiter. Breite Wirtschaftswege führen uns entlang der Weinberge weiter nach Norden, bis wir nach ca. 20 Minuten unter uns das Rheindörfchen Lorchhausen erkennen, einen kleinen Ort der eingemeindet der Stadt Lorch angeschlossen ist. Lorchhausen hat eine ähnliche geschichtliche Entwicklung wie Lorch und musste ebenfalls als nördlichste, rechtsrheinische Ansiedlung des Kurmainzer Territoriums stark befestigt werden.

Das Retzbachtal, in dem Lorchhausen eingebettet ist, umwandern wir, um dann nach ca. 20 Minuten auf der gegenüberliegenden Seite des Bachtals die Rheinfront wieder zu erreichen. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf das linksrheinische Bacharach, die heimliche Hauptstadt der Rheinromantik, mit den gut erhaltenen Resten der Stadtbefestigung und den Fachwerkhäusern im Ortskern. Unser Gästeführer vertröstet uns. Seine  Erläuterungen zu Bacharach würde er liebe ein paar Minuten weiter am Aussichtspunkt der Wirbellay geben, von dort sei der Blick noch herrlicher. Und er hatte recht. Der Aussichtspunkt verleitet uns mal wieder den Fotoapparat auszupacken und zu fotografieren. Die Pfalzgrafen, die auf der Burg Stahleck ihren  Sitz hatten, sorgten für reiche Einnahmen aus den Schifffahrtszöllen. Aber auch das Stapel-und Umschlagsrecht, der Weinhandel und das Münzrecht, brachten das kleine Städtchen im Mittelalter zur wirtschaftlichen Blüte. Beeindruckend, in filigraner Steinmetzkunst stehen die Reste der Wernerkapelle unterhalb der Burg Stahleck. Mit der Sprengung der Burg 1689 durch die Franzosen, zerstörten herabfallende Steine auch zum größten Teil die Wernerkapelle.

Breite Weinbergswege, alle ebenerdig, führen uns zu unserem nächsten Halt im Niedertal, ca. 40 Minuten nach unserem Aufbruch vom Aussichtpunkt „Wirbellay“ Der Rheinsteig hat uns etwas abseits des Rheines geführt, in bewaldetes Gebiet, zu dem fast wasserlosen Bachlauf des Niedertals, das die Grenze zwischen Hessen und Rhein – Land Pfalz bildet. Aber viel markanter diente dieser Bachlauf jahrhunderte lang als Grenze von Kurmainz zur Kurpfalz. Die Galgen des Hochgerichts beider Mächte standen unmittelbar gegenüber und grüßten sich grässlich.

Hier beginnen auch die Erläuterungen zum historischen Freistaat Flaschenhals, der kurioserweise durch einen Rechenfehler entstand. Als die Siegermächte nach dem ersten Weltkrieg das rechtsrheinische Gebiet in Besatzungszonen aufteilte, blieb versehentlich ein Teil unbesetzt, das auf der Landkarte die Form eines Flaschenhalses hatte. Dieses autonome Gebiet bestand von 1919 bis 1923 und betraf ca. 8000 Einwohner. Nicht nur die Gesetzgebung, sondern auch Geld und Pässe, hatten keine Gültigkeit mehr. Züge und Schiffe hielten nicht mehr, Straßen endeten kurzerhand an den Grenzen der besetzten Zonen. Zur Versorgung der Einwohner wurde der Schmuggel zur Hauptaktivität. Die 1994 gegründete Freistaat Flaschenhals Initiative erinnert heute mit vielen Aktivitäten an diese Zeit.

Wir verlassen das Niedertal über einen kurzen steilen Serpentinenpfad, unser letzter Anstieg für heute. Schon wenige Minuten später treffen wir auf eine Baumschneise, die einen herrlichen Blick auf Kaub freigibt. Unser Gästeführer erläutert die Geschichte von Kaub anhand der Burg Gutenfels, der Zollburg Pfalzgrafenstein und dem Schieferbergbau, der hier viele Jahrhunderte hochwertigen Schiefer hervorbrachte. Zuletzt darf natürlich nicht Blüchers Rheinübergang fehlen, ein Ereignis von fast weltpolitischem Ausmaß, welches den Untergang Napoleons bei der Schlacht von Waterloo 1815, nach sich zog.

Nur kurze Zeit später verlassen wir den Rheinsteig – Hauptweg um auf einem Zuweg nachca. 20 Minuten den Bahnhof in Kaub zu erreichen, unserem Etappenziel.

Unser Gästeführer hatte seine Ausführungen mit vielen historischen Bildern aufgewertet, was die ganze Wanderung aufgelockert und interessant gemacht hat. Wir verabschieden uns und nehmen die Erinnerung an einen schönen Tag mit nach Hause.

Tipp:

Ab Mitte Februar liegt das Jahresprogramm: „Gästeführungen 2011“, als gedruckte Broschüre „Dem Erbe auf der Spur – Unterwegs am Mittelrhein“ bei allen Touristinformationen im Welterbegebiet aus. Außerdem kann diese kostenlos im Loreley –Besucherzentrum, Auf der Loreley, 56346 St. Goarshausen, Tel 06771 – 59 90 93 angefordert werden. Für Internetnutzer steht das Jahresprogramm als PDF Datei zum Download unter:

www.gaestefuehrer-mittelrhein.de. zur Verfügung.

Das Jahresprogramm enthält über hundert Programmpunkte unterschiedlicher Schwerpunkte für Führungen im ganzen Welterbegebiet.

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