Die natürliche Umgebung in den Everglades

Everglades Safari mit Banana Joe Tours

Bei unserem Florida-Urlaub wollten wir uns die Everglades natürlich nicht entgehen lassen und begaben uns mit Banana Joe Tours auf Entdeckungsreise.

Unser Guide Benjamin holte uns morgens direkt am Hotel in Miami Beach ab und hatte schon auf dem Weg in die Everglades zahlreiche Infos für uns und die anderen Teilnehmer parat. So wurde es auf der etwa 1,5 stündigen Fahrt niemandem langweilig und wir konnten bereits lustige und interessante Geschichten erfahren.

Im Park angekommen starteten wir mit einer Airboot-Tour. Eine wirklich actionreiche Fahrt über das Wasser, bei der wir während kurzer Fahrpausen immer wieder die Möglichkeit hatten, die dschungelartige Umgebung zu bestaunen und Fotos zu schießen.

Das Highlight der Airboot-Toor war eindeutig der Alligator, der direkt auf unser Boot zugeschwommen kam. Die Angst hielt sich bei uns jedoch in Grenzen, da uns vorher glaubwürdig versichert wurde, dass die Alligatoren eigentlich ganz ruhige Zeitgenossen sind und Menschen gegenüber im Normalfall wenig angriffslustig. Auf jeden Fall ein tolles Erlebnis, so ein großes Tier in freier Wildbahn zu erleben.

Nach der Fahrt liefen wir mit Benjamin über den Nature-Trail, der direkt durch das Wald-Dickicht führte. Auch dabei konnten wir nochmal mehrere Alligatoren beobachten und bekamen nützliche Infos mit auf den Weg. Zum Beispiel, dass wir uns nicht zu sehr über das Geländer lehnen sollten, weil die Alligatoren aus dem „Stand“ bis zu sechs Fuß, also etwa 1,80 Meter hoch springen können. An diesem Tag kam es glücklicherweise zu keiner näheren Bekanntschaft zwischen Mensch und Reptil.

Die Everglades von einem Airboat aus
Dschungelartige Natur in den Everglades

Nach dem kleinen Spaziergang begaben wir uns noch auf eine 45-minütige Tour mit dem Sumpfbuggy, eine eher langsame, dafür aber umso holprigere Fahrt, bei der die außen Sitzenden sich immer wieder vor den Palmwedeln in Acht nehmen mussten. Eine sehr lustige Angelegenheit, vor allem für diejenigen, die nicht in der „Gefahrenzone“ saßen.

Sumpfbuggy in den Everglades
Der Sumpfbuggy – ein interessantes Fahrzeug

Beeindruckend waren die vielen verschiedenen Tierarten, die wir zu Gesicht bekamen. Antilopen, Wasserbüffel, Strauße, Alligatoren und unzählige Vogelarten. In Deutschland gibt es eine solche Vielfalt der Tierwelt nur im nächsten Zoo zu beobachten. Und auch dadurch wird klar, wie schützenswert das Gebiet der Everglades ist, das im sonst dicht besiedelten Florida so vielen Tieren einen Lebensraum bietet.

Wasserbüffel und Strauße in den Everglades
Wasserbüffel und Strauße in freier Wildbahn

Neben viel Spaß brachte uns die Tour wertvolle Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt des einzigartigen Ökosystems der Everglades. Diese sind übrigens nicht, wie die meisten denken, ein Sumpfgebiet, sondern ein sehr langsam nach Süden fließender Fluss. Durch die menschlichen Eingriffe wurde die empfindliche Natur bereits schwer beschädigt und es bleibt zu hoffen, dass mit der Umsetzung des CERP (Comprehensive Everglades Restoration Plan) ein Schritt in die richtige Richtung gegangen wird.

Benjamin erzählte uns auch viel über das Leben des Indianerstammes der Seminolen in Florida, in deren Reservat sich der Park befand.

Die Tour würde ich in jedem Fall weiterempfehlen, wir hatten einen tollen Guide, der uns bereitwillig alle Fragen beantwortet hat und uns die Everglades wirklich näher brachte.  Außerdem war es toll, dass wir keinen typischen und überlaufenen Touri-Park besucht haben. Wir konnten uns alles in Ruhe anschauen und es gab keine Wartezeiten.

Tipp: Vergesst auf keinen Fall das Mückenspray, sonst können die Moskitos wirklich sehr anhänglich sein.

Schaut doch mal bei Banana Joe Tours vorbei, die Jungs haben ein umfangreiches Angebot an Outdoor-Aktivitäten in Florida.